Saturday, September 16, 2006

Ein Jahr.

Ein verlorenes Jahr, ein geschenktes Jahr und ein Jahr Bern und ich. Macht drei Jahre oder eben ein sehr intensives.
Verloren ist das Jahr, weil ich ohne Vertrautheit nicht arbeiten kann, ein Jahr dauert es, wieder das Ginzburgsche Strumpfgefühl zu haben. Dann hast Du alles schon einmal gesehen: die Blüten, den Schnee, den Nabu.
Gewonnen ist das Jahr, weil so viel Neues und Schoenes in unser Leben gekommen ist: Freunde, Aufgaben, Landschaften und Nachbarschaften.
Bern und ich: die Sprache schafft mich. Ich kapituliere vor ihr, bin dankbar auch für brockenhaftes Verstehen. Bin zurückgeworfen auf meine eigene radikale Dialektlosigkeit. Die deutsche Hochsprache meine persönliche Zitadelle und der Rest Staunen.

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