Monday, January 22, 2007

Aufgeschäumt und abgetaucht.



Eigentlich war Josefine wieder gesund. In der Zeit, die sie mit mir zuhause verbrachte, schneiderte sie mir den abgebildeten fröhlichen Gesellen (der ich sein soll).

Und dann ging es ihr gestern abend plötzlich wieder jämmerlich, ganz jämmerlich. Sie sprach nicht, sondern wimmerte nur, wollte die ganze Zeit herumgetragen werden und war gar nicht sie selbst. Oder höchstens sie selbst vor etwa 4einhalb Jahren. Wir waren ratlos und trugen das weinende 25Kilobündel in der Wohnung herum.

Beim Insbettbringen informierte Charlotte mich über das gemeinsame Bad. Nicht nur hatten sie versucht, mit allen verfügbaren Shampooflaschen den derzeitigen Schneemangel zu beheben, sie hatten dann auch Ertrinken gespielt. Und, wie Charlotte treffend bemerkte, kann Josefine offenbar noch nicht so gut den Mund zumachen unter Wasser.

Das erklärte das Bauchweh. Und auch die Schaumkrönchen auf ihrem Mageninhalt, der sich wenig später zeigte. Dann schlief sie, erst unruhig und strampelnd, und irgendwann in den frühen Morgenstunden so fest, dass ich sie erst um 10 wieder ansprechen konnte. Es ging ihr sehr gut, blitzsauber und wie neugeboren, auch hungrig.

Charlotte hat mir versprochen, das nächste Mal beim Ertrinken spielen keinen Schaum ins Badewasser zu tun.

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