mare nostrum
Wir sind in Italien. Nach nur vier Stunden waren wir da, auf der Fahrt hoerten wir eine WDR-Produktion von Momo, Charlotte meckerte, dass es "ganz anders als im Fernsehen" war, wollte aber, gebannt wie sie war, keine Sekunde versaeumen. Josefine schlief. Charlotte ass nur trockene Broetchen. Kein Wunder, die beiden waren schon Tage lang so aufgeregt gewesen: Italien, Alpen, Meer, das Prinzessinnenschloss. Neue Kleider, neue Buecher, neues Malzeug.
Die Fahrt uber die Alpen fand ich atemberaubend. Schon 40 Minuten nach Bern, am See, faengt es an, bergauf zu gehen. Und dann geht es immer weiter bergauf, bis nur noch Schnee zu sehen ist, kleine Huetten zum Erbarmen (warum sind Menschen irgendwann mal hier hinaufgezogen?), dann der lange Tunnel von San Bernardino, und dann geht es wieder hinunter, immer hinunter, bis die weissen Felder Erinnerung sind und kein Schnee mehr liegt, das Autothermometer 11 Grad zeigt, die Landschaft flach wird. Unglaublich flach. Die einzigen Erhebungen sind die Kolchosenartigen landwirtschaftlichen Anwesen. Die Kirchtuerme. Es muss die Heimat von Don Camillo und Peppone sein. Dann wieder Berge, erstaunliche Bruecken und schliesslich das Meer.
Das Meer.
In friedlicher Umarmung liegen Land und Wasser beieinander. Das Possessivpronomen nostrum muss von dieser Freundlichkeit kommen, das wurde mir gestern klar, als wir die alte Autostrasse direkt am Wasser entlang liefen. Es ist kein aggressiver Besitzanspruch, der da zum Ausdruck kommt, vielmehr ist es Ausdruck der geradezu verwandtschaftlichen Beziehung. Oder freundschaftlich, Die hellen Farben, die ausgeleckten Steine, die vielfachen Uebergaenge. Anders als der Atlantig, der sofort ganz kalt wird. Wir sind uns einig: das ist hier mindestens so schoen wie am Thuner See.
Die Fahrt uber die Alpen fand ich atemberaubend. Schon 40 Minuten nach Bern, am See, faengt es an, bergauf zu gehen. Und dann geht es immer weiter bergauf, bis nur noch Schnee zu sehen ist, kleine Huetten zum Erbarmen (warum sind Menschen irgendwann mal hier hinaufgezogen?), dann der lange Tunnel von San Bernardino, und dann geht es wieder hinunter, immer hinunter, bis die weissen Felder Erinnerung sind und kein Schnee mehr liegt, das Autothermometer 11 Grad zeigt, die Landschaft flach wird. Unglaublich flach. Die einzigen Erhebungen sind die Kolchosenartigen landwirtschaftlichen Anwesen. Die Kirchtuerme. Es muss die Heimat von Don Camillo und Peppone sein. Dann wieder Berge, erstaunliche Bruecken und schliesslich das Meer.
Das Meer.
In friedlicher Umarmung liegen Land und Wasser beieinander. Das Possessivpronomen nostrum muss von dieser Freundlichkeit kommen, das wurde mir gestern klar, als wir die alte Autostrasse direkt am Wasser entlang liefen. Es ist kein aggressiver Besitzanspruch, der da zum Ausdruck kommt, vielmehr ist es Ausdruck der geradezu verwandtschaftlichen Beziehung. Oder freundschaftlich, Die hellen Farben, die ausgeleckten Steine, die vielfachen Uebergaenge. Anders als der Atlantig, der sofort ganz kalt wird. Wir sind uns einig: das ist hier mindestens so schoen wie am Thuner See.

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