Tuesday, October 10, 2006

Am Herault.


Familienpicknick in St Guilhem (demnächst auch als Touristenwerbung, zufällig erwischte uns ein Filmteam). St Guilhem war leer, als wir da waren (und den Kreuzgang kennen wir schon aus den Cloistures in NY), die Bächlein, die durch den steilen Ort führen, haben die Mädchen begeistert: sie lasen Blütenblätter von Geranien auf und liessen sie in den steinernen Rinnen hinunterfahren, juchzend, wenn sie nach längerer Unsichtbarkeit wieder auftauchten. Der hohe dunkle Kirchenraum ist wunderschön. Die geometrische Einfachheit beeindruckt nach dem mittelalterlich verschachtelten Aufstieg durchs Dorf umso mehr.

In mittelalterlichen Mauern, an und in Kalkstein. Die ruppigen Höhen der Causses, die Höhlen der Claumuse und des Roquefort. Ballspiel am Wasser und Besuche bei den Templern. Wieder selber kochen, lange Gespräche und einige Wiedersehen. Schokoladencroissants, Kaffee auf dem belebten Platz von St Jean de Fos. Die Kinder haben 2 Zimmer für sich und geniessen das. Überhaupt der Platz: nach einer Woche in einem Raum mit 2 Etagenbetten tut es gut, von einem Raum in den anderen zu gehen.

Wir werden wieder hinfahren. Auch die Rückfahrt ist in Ordnung, wir besuchen Valence, auch für Wochenendeinkäufe, erleben den rosaroten Sonnenuntergang an einem Uferstückchen hinter Genf (gar nicht so leicht, dort ein zugängliches Uferstückchen zu finden!) (und stellen sie die Fontaine abends aus?), sehen den riesigen Vollmond über dem Jura aufgehen.

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