Tuesday, August 15, 2006

Berner Legenden

Letzte Woche hatte ich einen guten Grund, sehr spät ins Bett zu gehen: SF zeigte eine Dokumentation über Mani Matter. Folgt man der Darstellung, gewinnt man den Eindruck, dass eigentlich alle Berner Amtsstuben von Künstlern und Musikern besetzt sind und dass Bern das eigentliche Paris der 60er und 70er Jahre war. Das Komische: irgendwie scheint das zu stimmen und ich bin neugierig auf mehr Musik und Zeilen.

Thingies.

Die ersten Tage: Charlotte ist ein Schulkind, konnte es kaum erwarten und schon gar nicht einschlafen am Abend vorher, Josefine braucht meine Präsenz, obwohl sie angstlos mittut und die Raeume schon kennt.

Jetzt: die erste halbe Stunde für mich allein. Ah.

Gestern abend führte Dr. House uns vor, dass Misanthropen einfach die besseren Menschen sind. Sie halten Versprechen, auch wenn sie Abstand halten und haben viel Familiensinn auch und gerade ohne Familie.

Sunday, August 13, 2006

Nasskalt draussen und Kaminofen innen

Die Blumen des Koran



Kurz vor Schulbeginn der Mädchen war noch ein Bad in den Hügeln Oberfrankens angesagt. Gelesen: Einige alte Ausgaben der Weltwoche. Schmitts Mr. Ibrahim und die Blumen des Koran, wunderschönes Buch, wunderbare Geschichte. Geschrieben: kein Wort. Auf dem Dachboden gewesen, mein altes Poesialbum gefunden und zurückgelegt. In einer Wirtschaft an Forellenteichen Sauerbraten gegessen. Über Kopfweiden nachgedacht (Satzzeichen der Landschaft). Kinderkleider gekauft. In den Garten geschaut. Erholungswert: wäre höher gewesen, hätten wir nicht die Strecke Nürnberg-Stuttgart im Regionalexpress zurückgelegt. Merci an Lukas fürs Abholen!

Saturday, August 05, 2006

Mädchen am Thuner See



Danke für das schöne Bild an Clara!

Fortschritt

Ich bücke mich nicht mehr nach jeder Steckperle aus der Ikea-Riesenflasche. Ich warte mit dem Wegwerfen einer Packverpackung des letzten Happy Meals von MacDonalds nicht, bis meine Töchter es ausdrücklich autorisieren. Ich gehe nicht mehr zu MacDonalds. Bei grossflächigen Apfelsaftpfützen auf dem Wohnzimmerparkett breche ich nicht in Tränen aus. Ich verbiete Apefelsaft irgendwo anders als in der Küche und am Tisch. Ich bin bereit, dieses Verbot durchzusetzen.