Tuesday, November 29, 2005

tip top springende Backwaren.


Unwiderstehlich.

Sturm im Schatzkaestchen





Gestern war Zibelemaerit und als gewissenhafte Neu-Berner sind wir hingegangen. Urspruenglich gab der Zwiebelmarkt den Stadtbewohner wahrscheinlich die Moeglichkeit, sich fuer den Winter mit Zwiebeln einzudecken (diese Moeglichkeit besteht im Prinzip immer noch. Es scheint, dass heute der Zibelemaerit hauptsaechlich einen Ausbruchsversuch gegen die kolossale Ordentlichkeit anbietet, die die wunderschoene und mit Liebe gepflegte Innenstadt sonst bestimmt. Mittels voller Hande oder der abgebildeten Pistolen wird Konfetti in grossen Mengen durch die Luft geschleudert, um sich auf dem Boden mit geschmolzenem Schnee zu handfesten Klumpen zu verbinden. All die klug ausgedachten Reinigungsgeraete duerften heute im Grosseinsatz sein, um das gewohnte Stadtbild wiederherzustellen. Die richtige Uhrzeit fuer einen Besuch soll 5 Uhr morgens sein. Garantiert unangenehm wird es nach Anbruch der Dunkelheit, wenn die Plastikhaemmer ganz ausser Kontrolle geraten. Die Kinder erhalten am Nachmittag schulfrei, aus Charlottes Klasse trafen wir allein Alix, Jasper, Galiane. Charlotte berichtet nach der Schule, dass ALLE aus ihrer Gruppe da waren.

Monday, November 28, 2005

Froehliches Fondue


Das Bild gibt einen ungefaehren Eindruck davon, WIEVIEL Spass Fondueessesn macht. Leider ist zumindest fuer unsere Familie nicht zutreffend, dass auch Kinder so begeistert sind wie Erwachsene.
Ein Tontopf dient zum Schmelzen der Kaesemischung (das Geriebene mit Maismehl pudern, Weisswein, etwas Zitronensaft, vorher Knoblauchabreibung fuer den Tontopf), auf dem Tisch steht er dann auf einem kleinen Brenner. Wichtig sind langstielige Gabeln, auf denen die Brotstueckchen halten muessen. Fuer die Kruste, die am Boden kleben bleibt, wenn das Fondue aufgegessen ist, kennen wir schon 2 Namen: Rumi (wie der gleichnamige Sufi-Myustiker, soll auber von ausraeumen, aufessen kommen), und (schon wieder die Naehe zum Goettlichen!) oder la Religieuse.

Friday, November 25, 2005

Charlotte und Finnigan







Eine Idylle, wie ich sie mit Charlotte manchmal mittags erlebe, nachdem sie aus der Schule gekommen ist. Spaghetti fuer uns, Geleefleisch fuer Finnigan, und Ruhe fuer eine halbe Stunde. Wenn beide Maedchen dann da sind, beginnt die Jagd auf das arme Tier, das sich dann meistens ein so gutes Versteck fuer seinen Tiefschlaf aussucht, dass wir ihn erst abends widerfinden.

Ausflug an die Aare neulich




Zeit fuer ein paar Bilder. Als wir neulich einen Ausflug machten, hatte Josefine ihre erste Zuckerwatte. Charlotte auch, sie mochte sie aber nicht. Bei der Gelegenheit stellte sich heraus, dass das auch Lukas erste Zuckerwatte war. Ausserdem sahen wir ein paar Biber, die offenbar zurueckgekommen sind, nachdem sie die Ueberschwemmungen der Aare erstmal fuer einen Ausflug genutzt hatten.






Tuesday, November 22, 2005

Advent

Am Sonntag haben wir zwei Adventsausstellungen besucht, eine auf dem Land und eine in der Stadt Aarberg. In Aarberg eine Vernissage, in die wir beim Spaziergang auf dem Marktplatz gerieten, mit sooo viel superteuer gekleideten Leuten und superleckeren Haeppchen. In Wiler in einer Scheune, wo die Hauptattraktion ein kuenstlicher Wasserfall (Militaerplane auf Heu) war, umgaben uns statt teurer Parfums die Gerueche von Kuh und Raclette. Preisunterschied beim Adventskranz: 50 zu 300 Franken. Charlotte bemerkt auf der Heimfahrt, dass wir fuer unseren Kranz die Zweige kaufen muessen, zum ersten Mal, da wir keinen Garten mehr haben. Kurzer Blick auf den Bieler See, leckerer Kaesekuchen mit Muskat und herrliches Baguette (Parisienne nennen die das) auf der Heimfahrt durchs frz. Jura. Auch diese Seite von Bern hat viel zu bieten, nicht zuletzt einen weiteren Blick auf die Alpen.

Friday, November 04, 2005

Besuch







Wir haben zusammen die Berge gesehen und wie wir so schauten, wurde der Abstand zu Bremen, zur alten Nachbarschaft auf einmal manifest und wirklich.
Die Berge: vom Gurten aus sahen wir sie liegen, an einem klaren, milden, schoenen Herbsttag. Sie sind einfach da. Und erinnern uns daran, dass die Erde sich dreht, jeden Augenblick anderes Licht, die Erde dreht sich weg.




Und die Kinder sind mit der Gurtenbahn gefahren. Na klar.

Schatzkaestchen

Der erste Eindruck vom Juni: die Schweiz, Bern insbesondere, sei ein Schatzkaestchen oder habe zumindest viele Eigenschaften eines solchen, bestaetigt sich.
Die Werthaftigkeit der Einzelheit.
Die Langsamkeit.
Das gruenklare Strahlen des Flusses.
Die Sorgfalt des Gaertners.
Die eingesperrten Baeren.
Kramgasse geht uber in Gerechtigkeitsgasse (mit schmulender Justitia, die Binde sitzt auch nach der Renovierung nicht richtig fest), in der Mitte der Wasserlauf gen Aare.

Tuesday, November 01, 2005

Halloween




Bei strahlendem Herbstwetter hatten Hexen und Feen ein gutes Stelldichein zum Halloween. Die Ausbeute an Suessem war zufriedenstellend. Die Aufraeumarbeiten im Haus halten an. Der November beginnt deutlich kuehler und neblig.