Sunday, July 29, 2007
Sunday, July 22, 2007
Wednesday, July 18, 2007
Ah, die Arbeit!
Normalerweise komme ich mit Kaffee und Schokolade in Arbeitsstimmung, doch an einem Tag wie diesem, heiss und schwül, brauche ich eine Dusche. Nur mit nassen Haaren ist mein Kopf kühl genug, um sich den Geheimnissen der Serendipity und gegebenenfalls ihren moralischen Implikationen zu stellen. Das vierte Kapitel rundet sich.
Bibliothek: Arbeiten im Schultheissensaal. Ehrwürdig-überflüssige Stuckaturen und künstlicher Marmor um mich herum, Ölschinken mit gleichen Gesichtern blicken auf mich herunter. Gegenüber putzt ein Mann mittleren Alters mit Brille und dickem schwarzen Schnauzbart mit Hingabe die Fenster des Konzertsaals. Als er fertig damit ist, schliesst er die lichtdichten Vorhänge und vielleicht wird ausser ihm und mir niemand jemals wissen, WIE sauber die enormen Fenster sind.
Die Stille der Bibliothek.
Die Unantastbarkeit meines Arbeitens.
Die Heldenhaftigkeit meiner Gedanken.
Bibliothek: Arbeiten im Schultheissensaal. Ehrwürdig-überflüssige Stuckaturen und künstlicher Marmor um mich herum, Ölschinken mit gleichen Gesichtern blicken auf mich herunter. Gegenüber putzt ein Mann mittleren Alters mit Brille und dickem schwarzen Schnauzbart mit Hingabe die Fenster des Konzertsaals. Als er fertig damit ist, schliesst er die lichtdichten Vorhänge und vielleicht wird ausser ihm und mir niemand jemals wissen, WIE sauber die enormen Fenster sind.
Die Stille der Bibliothek.
Die Unantastbarkeit meines Arbeitens.
Die Heldenhaftigkeit meiner Gedanken.
Sunday, July 15, 2007
Monday, July 02, 2007
Zweimeterbrett
Köniz. Freibad. Nun wird klar, dass es sich gelohnt hat, den letzten Sommer die Schwimmkurse zu besuchen. Charlotte und Josefine lassen mich meine Bahnen ziehen und ich habe keine Panik, dass sie in der Zwischenzeit untergehen könnten. Josefine übt wacker das Brustschwimmen, Charlotte hat sich aufs Springen verlegt. Nachdem das Einmeterbrett keine wirkliche Herausforderung mehr darstellt, will sie auf das nächste. Sie steigt hinauf, geht nach vorme und springt. Schwimmt reaus, geht hoch, springt wieder. Noch mal und nochmal. Als sie zu mir kommt, stellt sie nur lapidar fest, es sei doch recht tief gewesen und das Ankommen im Wasser heftig. Klar, sage ich, sind ja auch 3 Meter. Unglüubiges Augenaufreissen. D r e i Meter? Ja, eine Zweierbrett gibt es gar nicht. Schlucken. Entsetzen im Nachhinein. Dann: Danke, Mama, dass Du mir das nicht vorher gesagt hast. Gern geschehen, Charlotte.


