Saturday, May 26, 2007

Fellknäuel und Matschhände



Ein glorioser Freitagnachmittag!

Thursday, May 24, 2007

Josefine legt los.



Josefine geht in ihre erste Geigenstunde. Charlotte und ich bringen sie hin....



....aber eigentlich braucht sie gar keine Hilfe.

Wednesday, May 23, 2007

The evidence board approach.

Auf dem Schreibtisch sind nurmehr was ich bisher geschrieben habe und die Notizen (die ich natürlich auch geschrieben habe). Mehr ist nicht. Aus den gebundenen Seiten und den Notizen mache ich die fertige Arbeit. Call me Lincoln Rhyme. Unbeweglich und unschlagbar.

Tuesday, May 22, 2007

Pfingstrose



Noch sturnmass vom gestrigen Regen und taufrisch aus der Nacht sind weisse 2 Pfingstrosen auf meinem Schreibtisch gelandet. Danke, Kaethi!



Die Postkarte mit der Babykatze hat Josefine dazugestellt. Damit ich ma Schreibtisch Gesellschaft habe, sagt sie.

Sunday, May 20, 2007

Aaaaaah, der Gurten!


Gebundene Vorstufe.



Um nicht durcheinanderzukommen, aber auch, um mal etwas in der Hand zu haben, habe ich am Freitag alle 5 Kapitel meiner Arbeit, Einleitung, Schluss und Bibilographie, gepackt und bin zum Copyshop im Bahnhof gepilgert und habe alles für 7 Franken binden lassen. Und einen weiteren Franken für einen türkisen Korrektustift.



Nach dem Abtippen meiner Notizen ist das eine weitere Materialisierungsstufe der Arbeit.

Muttertag am Schreibtischfenster

Wednesday, May 16, 2007

Ich destilliere.

Nach dem vielen Unterwegssein (ich bin wieder bewegt! Transportiert!) sitze ich am Text. Merke, dass ich genug Notizen heb für den Rest der Arbeit. Tippe die Notizen ab. Ordne sie zu. Werfe die Blätter nach dem Abtippen weg. Wasche nebenher Wäsche. Mache mir Mittagessen. Freue mich am allein-zu-hause-sein. Freue mich auf meine Mädchen. Josefine am Muttertag, als wir nach langer Zeit mal wieder zu viert unterwegs waren: Können wir das jetzt wieder öfter machen? Ja, ich glaube schon, es hat mir auch gefehlt.

Monday, May 14, 2007

Das Vermessen hat begonnen.

Charlotte war heute im Rahmen der Saschu mit einer Gruppe Kindern bei der Polizei. Sie hat eine Zelle besucht und festgestellt, dass das Radion nur laut und leise gestellt, nicht aber der Sender gewählt werden kann. Dem Polizeihund soll man NIE in die Augen schen, weil er das für den Beginn eines Kampfes hält.

Und: Sie hat ein Massband bekommen. Jetzt vermessen die beiden die ganze Wohnung und legen Listen mit Massabgaben an. Eine Bürgertugend offenbar.

Sunday, May 13, 2007

Biel ahoi!

Biel ist die einzige Stadt, für die ich mal einen Umweg gefahren bin. (Halt: Venedig auch, aber das war kein richtiger Umweg, nur eine etwas längere Anreise.) Wegen Robert Walser, weil ich sehen wollte, wo er herkam. Das ist über 20 Jahre her. Der See hat sich nicht verändert, glaube ich zumindest, ich war dann zu faul, hinzulaufen. Dafür sass ich in dem hinreissenden Wartesaal mit den Zeit- und Ewigkeitsfresken und dachte mir Testfragen aus. Von Bern nach Biel ist der Zug schneller als von Biel nach Bern. Nach Biel geht es bergab, nach Bern bergauf. In Bern kommt zuerst die deutsche Ansage, in Biel ist es die französische. Auf der Rückfahrt nach Bern sehe ich die Alpen im Abendlicht.

Tuesday, May 08, 2007

Die Meinigkeit der Heimkehr.

Bei meiner späten Rückkehr nach Bern finde ich meine Mädchen in ihren Betten schlafend. Hier steht MEIN voller Wäschekorb und MEIN Schreibtisch wartet darauf, dass ich mich hinsetze und MEIN viertes Kapitel abschliesse. Am Morgen des nächsten Tages rufen meine Mädchen Meine Mama und laufen mir in die Arme.
(Ja, ich weiss: bein Heidegger heisst je JE-Meinigkeit. Das "Je" ist ein Verallgemeinerungspartikel und ich will ja gerade nicht verallegemeinern!)

Transportiert werden.

Zurück aus Bremen lässt sich das Folgende anmerken:
- Nachtzüge sind nur dann bequem, wenn unter Dir nicht ein dicker Mann schnarcht.
- Bis zum 1.9. kann man sichnoch bequem das Rauchen abgewöhnen: Hannover-Basel im Raucherabteil buchen und fahren. Die Leute sind vielleicht netter, aber danach fragst Du Dich, weshalb es so lange gedauert hat, bis wir gemerkt haben, WIE gesundheitsschädlich das Rauchen ist. Selbst die Kleider zuunterst in meinem verschlossenen Koffer riechen grauenvoll.
- Die Landschaft vorbeiziehen lassen und auf die Schienengeräusche hören ist herrlich.
- Heute fahre ich wieder mit dem Neigezug nach St. Gallen. Das ist wie Jahrmarkt, wenn es in die Kurve geht. Sanft geschwungen, alles grün, die gelben Löwenzähne sind jetzt schon verschwunden, dafür gibt es Raps.

Wednesday, May 02, 2007

Wir sehen einen Käfer...

...und Lena hat auch Spass.

Am Feuer, das nicht brennt.



Nach langer Regenlosigkeit findet das Indianertreffen im Wald ohne Feuer statt, aber mit viel Spass und Liebe zum Detail. Charlotte und Josefine laufen den ganzen Weg in den Wald und zurück. Die Würstchen hatten wir schon zu Mittag, jetzt gibt es Süssholz und Brote.

Charlottes Aquarium



Danke an Kati für das schöne Foto - das sie erstaunlicherweise mit ihrem Telefon gemacht hat. Zu sehen ist ein Aquarium aus Papier, das Charlotte gebastelt hat. Die Fische hängen an dünnen Fäden von oben herab und die Muscheln hat sie vom Mittelmeer mitgebracht.

Being Gregory House

Die letzte Folge dieser Staffel führt uns ins Housesche Bewusstsein in dem zu dessen eigener Verblüffung all die Fragen behandelt werden, die wir uns immer stellen, gegen die House jedoch immun zusein scheint: Wie kommen überlebende Patienten mit meiner schonungslosen Offenheit zurecht? Will ich wirklich nichts von Cameron? Ist der Schmerz in meinem Bein Bedingung für mein diagnostisches Genie? Eigentlich wollten wir es so genau dann doch nie wissen. House metzgert in letzter Konsequenz -analytischer Verstand siegt auf ganzer Linie!- einen Patienten hin und erwacht angeschossen. Ein Traum das Leben. Und wir müssen abwarten wie und ob er wiederkommt.