Wednesday, January 31, 2007
Papa, verrutsch den Tag.
Beide Mädchen sind krank und dabei will Josefine doch so gerne mit zur Feuerwehr gehen morgen. Aber Fieber ist Fieber und besser jetzt krank als nächste Woche auf der Riederalp. Riederalp. Ein leichter Alptraum bisher: was brauche ich an Ausstattung für 4 Leute verschiedener Grösse? Alle Schweizer finden das ganz normal, Handschuhe, Mütze, Thermowäsche, Wasserdichtes, Skier und all das. Wir Flachländer und Mittelgebirgler, ja: Wahlgroßstädter arbeiten uns an die Ausstattungsfrage nur langsam heran... Seit heute haben wir fast alles. Seit gestern ist mein Semester vorbei (jipii!). Ich beginne mich auf die Riederalp richtig zu freuen.
Tuesday, January 30, 2007
Semesterende.
Neues Lieblingszitat aus Dr. House (die ewige Pubertät...):
If you are miserable it doesn´t mean that you are special. It only means you are miserable.
If you are miserable it doesn´t mean that you are special. It only means you are miserable.
Monday, January 29, 2007
Thursday, January 25, 2007
Wednesday, January 24, 2007
Monday, January 22, 2007
Aufgeschäumt und abgetaucht.
Eigentlich war Josefine wieder gesund. In der Zeit, die sie mit mir zuhause verbrachte, schneiderte sie mir den abgebildeten fröhlichen Gesellen (der ich sein soll).
Und dann ging es ihr gestern abend plötzlich wieder jämmerlich, ganz jämmerlich. Sie sprach nicht, sondern wimmerte nur, wollte die ganze Zeit herumgetragen werden und war gar nicht sie selbst. Oder höchstens sie selbst vor etwa 4einhalb Jahren. Wir waren ratlos und trugen das weinende 25Kilobündel in der Wohnung herum.
Beim Insbettbringen informierte Charlotte mich über das gemeinsame Bad. Nicht nur hatten sie versucht, mit allen verfügbaren Shampooflaschen den derzeitigen Schneemangel zu beheben, sie hatten dann auch Ertrinken gespielt. Und, wie Charlotte treffend bemerkte, kann Josefine offenbar noch nicht so gut den Mund zumachen unter Wasser.
Das erklärte das Bauchweh. Und auch die Schaumkrönchen auf ihrem Mageninhalt, der sich wenig später zeigte. Dann schlief sie, erst unruhig und strampelnd, und irgendwann in den frühen Morgenstunden so fest, dass ich sie erst um 10 wieder ansprechen konnte. Es ging ihr sehr gut, blitzsauber und wie neugeboren, auch hungrig.
Charlotte hat mir versprochen, das nächste Mal beim Ertrinken spielen keinen Schaum ins Badewasser zu tun.
Sunday, January 21, 2007
Mit Bise kalt.
Das ist eine schöne Wetterbeschreibung: mit Bise kalt. Bise ist der kalte Wind, der auch Plustemperaturen mit Windchill-factor unter Null rauschen lässt. Offenbar wird Mitte der Woche die Sehnsucht aller Schweizer erfüllt: Schnee. Keine Ahnung, was dann mit all den wunderbaren Blüten passiert, die überall schon aufgegangen sind und die die Mädchen fleissig pflücken.
Hier noch ein Bild von Charlottes Gruselfrisur: eine Spinne im Haarnetz:
Hier noch ein Bild von Charlottes Gruselfrisur: eine Spinne im Haarnetz:
Saturday, January 20, 2007
Alles im Laufschritt und Freiburg bei Nacht.
Alles Arbeitsbedingte der letzten Woche lässt sich so beschreiben. Alles Familienbedingte war dagegen auf Zeitlupe: Husten Josefine, Bauchweh Charlotte, beide zuhause und pflegebedürftig. SEHR pflegebedürftig. Vorlesen, Tee kochen, streicheln und bedauern.
Ach Ungleichzeitigkeit. Und wieder keine Chance, mal mit Lukas alleine auszugehen.
Insgesamt keine schlechte Woche, Seminar war spannend, Freiburg war ok (man müsste noch mal bei Tageslicht hinfahren...). Best of all: meine DVD ist fertig und abgeholt. Ja. Zwar musste ich mir ausführliche Klagen über die ruckelnde Normwandlung anhören, aber seis drum. Beim nächsten Film wird alles anders.
Heute strahlt der Himmel blau, die Mädchen sind wieder gesund und fröhlich und ich habe eine Stunde, wo ich am liebsten bin: allein zuhaus.
Charlotte sagte heute morgen, ihre Lieblingsschleckerei im Mund: "Saure Zungen machen mich immer so leicht."
Ach Ungleichzeitigkeit. Und wieder keine Chance, mal mit Lukas alleine auszugehen.
Insgesamt keine schlechte Woche, Seminar war spannend, Freiburg war ok (man müsste noch mal bei Tageslicht hinfahren...). Best of all: meine DVD ist fertig und abgeholt. Ja. Zwar musste ich mir ausführliche Klagen über die ruckelnde Normwandlung anhören, aber seis drum. Beim nächsten Film wird alles anders.
Heute strahlt der Himmel blau, die Mädchen sind wieder gesund und fröhlich und ich habe eine Stunde, wo ich am liebsten bin: allein zuhaus.
Charlotte sagte heute morgen, ihre Lieblingsschleckerei im Mund: "Saure Zungen machen mich immer so leicht."
Monday, January 15, 2007
Wir spielen alle alle.
So sagen die Kinder immer, wenn sie mit Plüschtieren, sich selbst, Playmobil und allem anderen Rollen übernehmen. Es heißt nichts anderes, als dass jedes von ihnen zu jeder Zeit in jede im Spiel gegebene Rolle schlüpfen kann.
Tuesday, January 09, 2007
Monday, January 08, 2007
...wieder Alltag
Ich mag Feste und Feiertage, aber sie machen auch viel Arbeit. Seit heute morgen ist wieder Schule. Charlotte hat ihr erstes Buch gelesen und fühlt sich gut dabei. Ziemliche Anstrengung: lesen lernen, für mich auch. Schließlich weiß ich, wie gefährlich das ist.
Habe mein zweites Kapitel in zwei Teile geteilt und packe die Thesen aus dem alten dritten in die zweite Hälfte. Eine gute Entscheidung, dann bekommen die Überlegungen zu Zerbrechlichkeit und Einzigartigkeit mehr Raum, entsprechend dem Gewicht. Manche Ideen zum Zufall haben sich in meinem Hirn so verkapselt, dass es mir Magenschmerzen bereitet, sie wieder zu verflüssigen.
Habe mein zweites Kapitel in zwei Teile geteilt und packe die Thesen aus dem alten dritten in die zweite Hälfte. Eine gute Entscheidung, dann bekommen die Überlegungen zu Zerbrechlichkeit und Einzigartigkeit mehr Raum, entsprechend dem Gewicht. Manche Ideen zum Zufall haben sich in meinem Hirn so verkapselt, dass es mir Magenschmerzen bereitet, sie wieder zu verflüssigen.
Friday, January 05, 2007
Tuesday, January 02, 2007
Monday, January 01, 2007
Eislabor

Das vergangene Jahr 2006 war so bunt und lebendig wie das Eislabor, das unsere Töchter auf dem Balkon eingerichtet haben, als es noch kalt war. Wir sind angekommen in der Schweiz, Normalität hat sich eingestellt, so etwas wie Alltag. Für mich heisst das: schreiben können. Reduktion, der Titel des letzten Eintrags, ist ohne dass ich es merkte, Programm geworden: schreiben mit Familie und 2 Kindern heisst: nur schreiben. Einfach, weil zu mehr die Kraft und die Zeit nicht reichen.














